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So senken Sie beim Essen das Risiko für Darmkrebs Options
Prof. Hademar Bankhofer
Geschrieben: Tuesday, March 27, 2007 11:44:31 AM
Rang: Gast
Gruppen: Gast

Beiträge: 1,124

Liebe Leser,

in der Zeit vom 3. bis 9. April 2006 widmeten sich alle Fernsehanstalten der ARD dem Thema Krebs. Dabei spielte der Darmkrebs ein bedeutende Rolle. Bei der Entstehung dieser Krebs-Form spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die wir nicht beeinflussen können. Dazu zählen zum Beispiel die Erbanlagen. Doch der richtige Lebensstil kann sehr wohl das Risiko für diese Krankheit senken. Und da kann man bei der Ernährung mit der täglichen Auswahl der Lebensmittel sehr viel erreichen. Das belegt die europaweite EPIC-Studie mit über 500.000 Teilnehmern, die unter strenger Kontrolle seit 1992 läuft. Hier die wichtigsten Fakten, die wir uns täglich vor Augen halten sollten:

- Nehmen Sie aus Obst und Gemüse mehr Ballaststoffe auf. Bei täglich 35 Gramm Ballaststoffen sinkt das Darmkrebsrisiko um bis zu 40 Prozent. Die meisten nehmen täglich nur 10 bis 15 Prozent Ballaststoffe auf.

- Das Darmkrebs-Risiko steigt pro 100 Gramm täglich verzehrtem roten Fleisch - Schwein, Rind, Wild und Lamm - um 49 Prozent. Bei Wurst, Speck oder Fleischkonserven steigt das Darmkrebsrisiko bei täglichem Konsum um bis zu 70 Prozent.

- Die Omega-3-Fettsäuren von Fischen hingegen schützen den Darm. 100 Gramm Fisch pro Tag halbieren das Erkrankungsrisiko.

- Auch Alkohol in zu großen Mengen macht den Darm anfälliger für Krebs.

Und so sollte unsere Ernährung aussehen, die den Darm vor Krebs schützt: Essen Sie reichlich Obst und Gemüse und treiben Sie regelmäßig Sport. Essen Sie das Obst und Gemüse in alle Farben. Sie nehmen dann eine breite Palette an Bioaktiv-Stoffen auf, die wieder das Krebsrisiko senken. Ziehen Sie Vollkorn-Produkte den Weißmehl-Produkten vor. Die pflanzlichen Faserstoffe des vollen Korns binden Gifte und Schadstoffe im Darm und beschleunigen den Abtransport aus dem Körper. Essen Sie Fleisch nur 3 Mal die Woche. Verwenden Sie zur Zubereitung der Speisen nur mehr pflanzliche Öle. Bauen Sie Gemüse-Tage in den Speiseplan ein. Der Darm freut sich ganz besonders über ein Müsli am Morgen: Mit aufgeweichten Kornflocken, Trockenfrüchten, Nüssen und Obst der Saison. Eines aber müssen wir wissen: Wer das alles jahrlang nicht gegessen hat und nicht gewohnt ist, darf seine Ernährung nicht mit Brachialgewalt umstellen. Er muss seinen Darm langsam und sanft mit der neuen Krebschutz-Nahrung vertraut machen .

Ihr Hademar Bankhofer


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